Der Lehm
Jahrzehntelang wurde Lehm als antiquierter, exotischer oder „arme-Leute-Baustoff“ betrachtet, mit dem sich allenfalls Denkmalpfleger oder Abrissfirmen zu beschäftigen hatten.
In Folge einer sich entwickelnden, neuen Sensibilität in Bezug auf Mensch und Umwelt hat ein Umdenkprozess eingesetzt. Die negativen Auswirkungen vieler Baustoffe sind bekannt, Gebäudekrankheiten und Umweltbelastungen als Resultate bedenklicher Bauweisen und Materialwahl werden untersucht.
Was kann der Baustoff Lehm im Kontext einer gesunden und nachhaltigen Bauweise leisten, was macht ihn heute wieder interessant?
• Lehm ist praktisch überall und ausreichend vorhanden.
• Lehm fügt sich reibungslos in den natürlichen Stoffkreislauf ein.
• Lehmbaustoffe sind mit geringem Energieaufwand iiaufzubereiten.
• Lehm ist gesundheitlich absolut unbedenklich.
• Lehm schafft durch seine hygroskopischen Eigenschaften ein iigesundes Raumklima.
• Lehm absorbiert Gerüche und Giftstoffe und ist besonders für iiAllergiker geeignet.
• Lehmbaustoffe erfüllen je nach Zusammensetzung iiwärmespeichernde bzw. wärmedämmende Anforderungen.
• Lehm lässt sich als Baustoff universell einsetzen (Wand, Decke, iiDach …).
• Lehm ist bei fachgerechter Verarbeitung unbeschränkt haltbar.
• Lehm ist schön!
